Was kann ich in diesem Bereich für Sie tun?

Mein Konzept umfasst den Menschen ganzheitlich zu betrachten. Die mitochondriale Stärke, also die Leistung jeder einzelnen Zelle zu steigern und damit die allgemeine Leistungsfähigkeit zu erhöhen oder wiederherzustellen. Eng verbunden steht der Zusammenhang zur mentalen Stärke. Hier kann ich in einem Konzept den Bereich des Coachings und den Bereich der Mitochondrienmedizin gut miteinander verbinden und für sie ein effektives, individuell gestaltetes Behandlungsprogramm zusammenstellen.  

Im nachfolgenden Text möchte ich ihnen auf einfache Weise erklären, was bei uns im Körper unter der Einwirkung von Stress alles passieren kann. Stresssoren können dabei mentale-emotionale Probleme aus Beziehungen, Familie, Beruf, aber auch chronische Entzündungsprozesse durch zum Beispiel falsche Ernährung, Dauerbelastung durch Mikroorganismen wie Bakterien, Pilze, Viren sein. Umweltbelastungen und Toxine haben auf unseren Körper eine Stresseinwirkung genauso wie ein falsches Verhältnis von Entspannung, Ruhe, Schlaf und Anspannung, Bewegung bis hin zum Leistungssport. Stress bedeutet für den Körper immer in Aktion zu gehen. Bewegen wir uns dabei nicht, kommt es zu Muskelanspannungen. Dauernde Muskelanspannungen führen häufig zu Myogelosen mit schmerzhafter Ausstrahlung bis hin zur Fehlstellungen von Gelenken.

Körperliche Folgen von Dauerstress:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Schlaganfall, Bluthochdruck,
  • Kopf-/Rückenschmerzen,
  • Stoffwechselstörungen,
  • Verdauungsstörungen, Magen-Darm-Geschwüre,
  • geschwächte Abwehrkräfte,
  • Zyklusstörungen, Impotenz,
  • Schlafstörungen,
  • Ohrgeräusche, Tinnitus, Hörsturz.

Folgen von anhaltendem Stress kann die totale Erschöpfung sein. Es macht sich dann nicht nur körperlich bemerkbar, sondern auch die geistige Leistungsfähigkeit, Konzentration und Kreativität leiden. Symptome wie Niedergeschlagenheit, Mutlosigkeit, Antriebsschwäche sowie sozialer Rückzug werden sich zeigen.

Sie werde sehr schnell erkennen, dass ich Sie mit meinem gesamten Spektrum aus den Bereichen der Ernährungsberatung, Orthomolekularen Medizin, Immuntherapie, Regelung des Neurotransmitter- und Hormonhaushalts, Regelung des Säure-Base-Haushalts, manuellen Therapien, wenn nötig Entgiftungs- und Ausleitungstherapien unterstützen kann. Begleiten werden ich sie dabei in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und dem Aufbau einer guten Stress Resilienz

Im Bereich der Diagnostik stehen mir einige Untersuchungsverfahren zur Verfügung, um ihre körperliche Leistungsfähigkeit zu messen, ihr Anteil an freien Radikalen im Körper zu bestimmen, die Ausgangslage ihres vegetativen Nervensystems zu ermitteln und dazu ihre entsprechende Stoffwechsellage im Bereich Nährstoffe, Hormone, Stoffwechselendprodukte zu vergleichen. Nach genauer Analyse werden wir ein individuelles Programm für sie zusammenstellen.

Entstehung und Auswirkungen von Stress im Körper

Ich beginne mit der Entstehung und Auswirkung des oxidativen Stress: Mit jedem Atemzug nehmen wir Sauerstoff auf. Dieser wird über die Lunge ins Blut und von dort in die Zellen und dann über Membranen speziell in die Mitochondrien transportiert. Über die Nahrung nehmen wir z.B. Kohlenhydrate auf und bauen Glukose in Pyruvat um. Dabei entsteht in den Zellen ein freies Wasserstoffatom. Die Wasserstoffatome gelangen aufgrund von Osmose und Diffusion – also aufgrund von einem Konzentrationsausgleich – ebenfalls in die Mitochondrien. Hier wollen sie sich mit dem Sauerstoff verbinden. Das Eindringen oder besser die Sogwirkung der Wasserstoffatome in die Mitochondrien kann man sich Abstrakt wie ein Wasserrad vorstellen. Durch die ständige Bewegung entsteht Energie in Form von Adenosintriphosphat (ATP).

Produktion von Energie (ATP) und Sauerstoffradikalen in Mitochondrien.

Aus Sauerstoff (Luft) und Wasserstoff (Nahrung) produzieren wir in der Zelle unter Energieentstehung also Wasser und ein freies Sauerstoffradikal.

Erhöhen wir nun unsere Anstrengungen, dann wird mehr Energie in Form von ATP benötigt. Produzieren wir mehr ATP, dann produzieren wir auch mehr Sauerstoffradikale, was im Körper als oxidativer Stress bezeichnet wird.

Im gesunden Maße ist das ein ganz natürlicher Kreislauf und der Prozess läuft viele Millionen Male täglich in unserem Körper ab. Freie Sauerstoffradikale binden sich sehr gut an Antioxidanzien wie Vitamin C, Gluthation, Polyphenole aus Pflanzen und sind dann völlig harmlos. Freie Radikale schädigen unsere Zellen bis hin zum Krebs und beschleunigen den Alterungsprozess. So spielt die Ernährung eine wichtige Rolle bei der Pufferung des oxidativen Stress.

Richtige Ernährung zum richtigen Zeitpunkt

Weiter spielt die Atmung eine große Rolle: Der Sauerstoffgehalt in unserer Einatemluft beträgt 20,9 % und in unserer Ausatemluft ca. 17%. Wir atmen also einen großen Teil des Sauerstoffs wieder ab, indem wir über unserer Lunge Kohlendioxid (CO2) ausschleusen. In stressigen Situationen führen wir häufig eine zu flache Atmung durch. 

Tiefes, ruhiges Ausatmen kann also auch oxidativen Stress reduzieren.

Das freie Sauerstoffradikal ist extrem bindungsfähig. Wenn diese Radikale sich mit anderen Molekülen verbinden, dann werden die Moleküle oxidiert. Wir kennen das z.B. wenn Eisen mit Sauerstoff in Verbindung gerät, dann kommt es zur Oxidation und es bildet sich Rost. Genau das passiert bei uns im Körper. Verbindet sich das Sauerstoffradikal nun nicht mit Antioxidanzien sondern mit…

  • unserer DNA, dann entstehen dort Brüche und Gen Schäden 
  • unseren Fettsäuren, dann entstehen oxydierte Fette, welche die Gefäße schädigen und die Membranen an den Zellen und Mitochondrien undurchlässig machen
  • unseren Eiweißen, dann kann ein gesunder Gewebeaufbau nicht mehr stattfinden
  • bestimmten Karriereproteinen in der Zellmembran, dann könne z.B. Viren besser eindringen.     
Diese oxidierten Defekte möchte unser Körper entfernen und löst eine Entzündungsreaktion aus.

Aufgrund der Entzündungsreaktionen im Körper fällt der nächste Blick auf das Immunsystem: Wie verhalten sich die weißen Blutkörperchen, welche sich in einer Stress Situatio um die entstandenen Zellschäden kümmern?

Immunzellen:
weiße Blutkörperchen
Akuter Stress 
(Vortrag) 
Zeitlich begrenzter Stress
(Prüfung)
Chronischer Stress
(Arbeitsplatz)
Erhöhung der Aktivitätnatürliche Killerzellen NK
neutrophile Granulozyten
IL6
Th2 Zytokin
IFN gamma 
Th1 Zytokin
Antikörperbildung
IL 6
Th2 Zytokin
Antikörperproduktion
       
Senkung der AktivitätWachstum T-ZellenWachstum T-Zellen
natürliche Killerzellen NK
IFN gamma
Th 1 Zytokin
Wachstum T-Zellen
natürlichen Killerzellen NK
IFN gamma
Th1 Zytokine
Funktion T-Lymphozyten
Antikörperbildung  
Erhaltung Gleichgewicht Th1/Th2 ja nein nein

In dieser Tabelle zeigt sich, dass kurzfristige Stressphasen mit entsprechender Erholung die Leistungsfähigkeit steigern kann und chronische Stressphasen unser Immunsystem unterdrücken. 

Aus dauerhaften Entzündungsreaktionen und Senkung der Aktivität des Immunsystems können so eine Vielzahl von Erkrankungen wie Konzentrationsprobleme, Burnout, Diabetes, Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Allergien, neurologische Erkrankungen, Krebs entstehen. All diese Zivilisationserkrankungen haben den Entzündungsprozess und die mitochondriale Störung mit der eingeschränkten Energiebildung gemeinsam.

Eine ganze Weile kompensiert unser Körper diesen Prozess durch die Ausschüttung von Hormonen und Neurotransmittern bis auch hier eine Erschöpfung eintritt. Situationsaufnahme und Gefühle werden im Hirnstamm verarbeitet und dieser funktioniert auch heute noch wie ein Reptiliengehirn und unterscheidet nicht zwischen Anspannung zur Flucht oder Anspannung zur Stressbewältigung und es erfolgt immer eine Aktivierung der Hypophyse

Nach einer Stresssituation, wenn die freigesetzte Energie genutzt wurde, entspannt sich unser Körper wieder. Das Hormonsystem reguliert sich wieder auf Normalverbrauch. Stehen wir nun unter Dauerstress und permanenter Anspannung dann richtet die hohe Stimulation der Hypophyse mit Bildung von vermehrtem Cholesterin die bekannten Schäden wie Herz-Kreislaufbeschwerden, Gefäßschäden an. Funktioniert das Zusammenspiel der Hormon- und Neurotransmitter nicht mehr gut, dann tritt eine allgemeine Erschöpfung ein.  Begünstigt wird die Situation noch durch einen Mangel an Kalium und Magnesium.

Chronischer Stress als Mineralstoffräuber

Das permanent ausgeschüttete Stresshormon Cortisol sorgt dafür, dass unser Aldosteronspiegel ständig zu hoch ist. Aldosteron bewirkt, dass die Niere vermehrt Kalium ausscheidet, während gleichzeitig Natrium und Wasser zurückgehalten werden. Dieser Mechanismus hat Auswirkungen auf den Salz- und Wasserhaushalt im Blut und somit auf die Regulation das Flüssigkeitsvolumens in den Gefäßen. Das Volumen in den Gefäßen ist ein entscheidender Faktor für unseren Blutdruck. Ein hoher Aldosteronspiegel verringert die Wiederaufnahme von Magnesium aus den Nierenkanälchen. 

Stress und Mineralstoffmangel.
Aufgaben von Kalium und Magnesium im Körper:

Magnesium:

  • sorgt mit für gute Durchblutung und normale Funktion des Nervensystems 
  • Verringerung von Müdigkeit und Ermüdung 
  • Steuert Wasserhaushalt im Körper
  • Ausgleich des Gleichgewichts der Elektrolyte durch Aufrechterhaltung des Flüssigkeitshaushaltes und damit Erhalt der Durchlässigkeit der Zellmembranen für Kalium, Natrium, Calcium
  • Aktiviert ATP um chemisch, osmotische oder mechanische Arbeit zu leisten
  • Aktiviertes ATP wird für die Muskelarbeit benötigt.
  • Ist an der Regulation der Erregungsleistung der Nervenzellen beteiligt. Bei Mangel kommt es zu einer erhöhten Erregungsleistung
  • Hilfe bei der Transkription und Translation in der Proteinsynthese (Eiweisssynthese)
  • Magnesium unterstützt intra- und interzelluläre Transportprozesse und damit biochemische Prozesse im Gehirn
  • Stabilisiert den Knochenmineralhaushalt und ist am Knochenwachstum beteiligt
  • Transportiert das Calcium vom Blut in den Knochen 
  • Dienst als Aktivator vieler Enzyme und übernimmt eine zentrale Rolle bei der fehlerfreien Zellteilung

 Kalium:

  • Aufrechterhaltung des osmotischen Druckes in den Zellen
  • Regelung des Flüssigkeitshaushaltes im Körper
  • Signalweiterleitung von Reizen an den Nerven
  • Regulation des Säure-Basen-Haushaltes
  • Wird zur Energieproduktion benötigt
  • Reguliert die Herz-Kreislauffunktion mit
  • Reguliert den Muskeltonus

Hier schließt sich der Teufels-Kreis wieder. Ein Mangel an Mineralien führt dazu, dass weniger Energie produziert werden kann, unsere Nerven nicht gut funktionieren und durch die Verschiebung des Säure-Basen-Haushaltes ein günstiges Milieu in unserem Körper für Entzündungen entstehen kann.  

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