Die Sanum-Therapie ist eine isopathische Therapie, wobei hauptsächlich mikrobiologische Arzneimittel der Firma Sanum eingesetzt werden. Die isopathische Therapie hat zum Grundsatz, den Abbau höher entwickelter Mikroorganismen zurück in seine Grundstruktur zu ermöglichen. Die Grundstrukturen von Protiden kann unser Körper gut ausscheiden oder teilweise zur eigenen Regulation nutzen. Seit Jahrmillionen leben im menschlichen Organismus bestimmte Kolloidformen der Pilzstämme Mucor recamosus und Asperillus niger. Die Primitivformen nutzen wir als Symbiose für regulatorische Zwecke. Der Mucor ist u.a. für den Blutstrom und die Viskosität des Blutes mit verantwortlich, der Aspergillus wirkt regulierend an den Zellmembranen und im Zellinnere, die Penicillium Cycogenie ist für ein akutes Entzündungsgeschehen verantwortlich.

In den niederen Formen als Chondrite und Protide sind die Strukturen für unseren Organismus also ganz physiologisch und hilfreich. Kommt es nun zu einer Milieuveränderung, das heißt eine Verschiebung des pH-Wertes im Säure-Basen-Haushalt,  können die primitiven Eiweißformen sich zu pathogenen, krankmachenden Formen entwickeln. In unserer zivilisierten Welt spielen für eine Milieuveränderung unsere Ernährungsfehler, zu geringe Bewegung, zu schlechter Schlaf, Stress und emotionale Belastungen; Zahnherde, Wurzelbehandlungen mit Abgabe von Giftstoffen ins Blut, Einnahme von Antibiotika oder Schmerzmitteln, Chemo- und Strahlentherapie sowie die Aufnahme von Pestiziden, Schwermetallen eine große Rolle.

Prof. Dr. Enderlein konnte die Entwicklungsstadien der kleinen Protide bis hin zu hochpathologischen bakteriellen oder sporiden Formen in unserem Blut nachweisen. Die Hochvalenzen entstehen durch Aggregation in einem bestimmten pH-Wert. Aggregationen kann man sich als ein Ineinanderhaken vorstellen. Im Dunkelfeldmikroskop können die einzelnen Stadien in ihrem Blutstropfen gut sichtbar gemacht werden. 


Die höher-entwickelten Cycloden können zB. folgende Erkrankungen auslösen:

Mucor racemosus                                                    
  • Venöse Erkrankungen              
  • Hämorrhoiden
  • Hypertonie
  • Durchblutungsstörungen                  
  • Neurodermitis
  • Hörsturz                                                                 
  • Glaukom, Katarakt
Aspergillus niger                                                              
  • Arthrose           
  • Zysten                                                                                       
  • Prostataerkrankungen                                                 
  • Erkrankungen der Bronchien, Asthma                               
  • Myome                                                                                     
  • Tumore    
  • Schilddrüsenerkrankungen                                                                                                                 
Penicillium
  • Entzündungen                                                                         
  • Infekte                                                                                      
  • Rheuma                                                                           
  • Nervale Affekte                                                              
  • Ohrenentzündungen
  • Furunkel, Akne
  • Neuralgien
  • Endomitritis     

Durch Kopulation (Begattung, Veredlung, in Kontakt kommen) der hochvalenten pathogenen Formen mit den Basisformen, zerfallen die hochentwickelten Formen wieder in einzelne physiologische Formen zurück. Hier setzen die isopathisch-mikrobiologischen Medikamente an. Sie führen pathogene hochentwickelte Formen in ihre physiologische kleine Ausgangsform durch Kopulation zurück. Bei richtigem Milieu werden nun die überschüssigen Protide ausgeschieden und neue Hochformen könne sich nicht wieder entwickeln.

Wenn es zu einer Infektion mit Mikroorganismen (Parasiten, Pilzen, Viren, Bakterien) kommt, dann hat es ein Erreger geschafft die erste Schleimhautbarriere zu durchdringen und unser Immunsystem läuft jetzt auf Hochtouren, um die Infektion zu bekämpfen. In vielen Fällen gelingt das sehr gut, aber aufgrund immer mehr geschwächter Immunsysteme kann sich ein chronischer Prozess ausbilden. Erreger können sich in Nischen innerhalb unseres Körpers zurückziehen. Des Weiteren kann es unter verschiedenen Bedingungen zum Beispiel nach Antibiotikagabe zu einem veränderten Wachstum von Bakterien kommen. Die Bakterien wachsen dann ohne Zellwand weiter und sind somit gegen Antibiotika resistent. Diese zellwandfreien Formen (CWDs oder L- Formen) verbleiben im Körper und schaffen es sich in bestimmten Geweben dauerhaft zu etablieren und Immunreaktionen auszulösen. Diese CWDs etablieren sich innerhalb von Zellen und Geweben als Beispiel in den roten Blutkörperchen und senden weiterhin Toxine ab. 
Von über 50 verschiedenen, wichtigen Bakterienformen und Candida Pilzen sind diese zellwandfreien Wachstumsformen nachgewiesen. Sie sind unter anderem an der Entstehung von chronischen Erkrankungen wie rheumatoider Arthritis, unklare Gelenkbeschwerden, Lupus, Rheumatisches Fieber, Krebserkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Hypertonie (hoher Blutdruck), Störungen an den Herzklappen, Störungen an den Nieren (chronische Glomerulonephritis), PANDAS (Pediatric Autoimmune Neuropsychiatric) mit beiliegt und können unser Immunsystem immer wieder zur Antikörperbildung animieren.

Die zellwandfreien Mikroorganismen werden durch den Einsatz spezifischer Bakterienpräperate aus der Sanumreihe oder über Nosoden für das Immunsystem neu sichtbar gemacht und es erfolgt ein Abbau diese Mikroorganismen. Damit wird die Kette der dauernd ablaufenden Reaktion des Immunsystems unterbrochen und es kann eine Normalisierung der chronischen Entzündungsreaktion erfolgen. Der Prozeß dauert zwar häufig mehrere Wochen, aber ist eine enorme Entlastung für unseren Körper auf dem Weg zu einem gesunden Immunsystem.   

So wird die Sanumtherapie in 3-4 Stufen durchgeführt:
  1. Je nach Dunkelfelddiagnose erfolgt eine Milieuregulation über die gesamte Therapiezeit – Entsäuerung, Entgiftung, Auffüllen von Mineralien, Spurenelementen, Vitaminen.
  2. Je nach Darmbefund erfolgt gleichzeitig eine Darmsanierung – Regulation des Mikrobioms und der Schleimhäute.
  3. In der zweiten Hälfte ca. nach 4-8 Wochen erfolgt eine spezifische Regulation über Pilz- oder Bakterien-Präparate  je nach Befund.
  4. Im Anschluss kann eine Immunmodulation über Haptene Präparate der Firma Sanum erfolgen, für ihre Wirkung werden intakte Peyersche Plaques in der Darmschleimhaut benötigt. 

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