Heilung aus der Körpermitte – Behandlung von Rücken- und Gelenkschmerzen aus ganzheitlicher orthopädischer Sicht

Die integrale Orthopädie stützt sich auf eine 30-jährige Erfahrung in der Verknüpfung aus Chirotherapie, manueller Therapie, Osteopathie und der Behandlung von störfeldassoziierten Erkrankungen. Verschiedene Aspekte werden zu einem Behandlungsansatz integriert.

In der Ausführung der Faszien-Integrations-Therapie FIT werden Zusammenhänge zwischen dem Bewegungssystem, Hormonsystem, Stressregulatoren und Störfelder wie Narben, Rachenmandeln, Zahn und Kieferbereich sowie Unverträglichkeiten berücksichtigt.

Die Wirbelsäule – ein Spiegel der Seele

Das Konzept der integralen Orthopädie zeigt, wie spannungsbedingte Schmerzen durch Auflösen von stressbedingten Blockaden behandelt werden können. Das Regulationsvermögen wird geweckt.

Der Nabel wird dabei als zentraler Verbindungspunkt zwischen der Körperoberfläche, dem vegetativen Nervensystem, dem Hormonsystem, dem Bindegewebe, dem Bewegungssystem, dem Immunsystem sowie der Psyche und dem Bewusstsein gesehen. Hinter dem Nabel liegt der Plexus Solaris ein Nervengeflecht, auch Sonnengeflecht genannt. Hier besteht die enge Verbindungstelle zum vegetativen Nervensystem. Es wird die feine Anspannung in den Gefäßen, Muskeln, Faszien, Magen, Darm geregelt und weiter besteht ein Einfluss auf die gesamte Drüsenfunktion. Das Sonnengeflecht sitz in der Körpermitte und stimuliert über sympathische Nervenfasern die Nebenniere. Hier wird unser Adrenalin, Noradrenalin und Cortisol zur Regulation von Stress und Immunaktivität ausgeschüttet. Cortisol reguliert unter anderem unseren Blutzuckerspiegel und wirkt auf unser zentrales Nervensystem. Sonnengeflecht und Nebenniere haben einen entschiedeneren Einfluss auf die Spannung in unseren Fasziensystem, auf unsere Gefühle und Gedanken. 

So wird durch Blockaden in Muskeln und Faszien die Regulationsfähigkeit zwischen Entspannung durch den Nervus Parasympathikus und Leistung bzw. Anspannung durch den Nervus Sympathikus gestört.

Bei Regulationsstörungen entsteht ein Teufelskreislauf:
Schmerz –> Muskelanspannung –>Minderdurchblutung –> Schmerz
Die angespannte Muskulatur wird schlechter durchblutet, Ernährung und Sauerstoffversorgung nehmen ab, Verschlackung und Übersäuerung nehmen zu, dadurch nehmen Schmerz zu.

Durch Blockaden von Gelenken und Verspannungen in Muskeln und Faszien sowie Ablagerungen von Schadstoffen wird der Fluss im Bindegewebe unterbrochen. Der Wiener Arzt Prof. Alfred Pischinger beschrieb 1953 das weiche Bindegewebe als verbindendes Grundregulationssystem aller Zellen im Körper. Im Bindegewebe treffen sich die Ausläufer des Blutgefäßsystems, des Nerven- und Lymphsystems. Hier findet die Versorgung der Zellen mit Nährstoffen statt. Um sich gesund zu fühlen ist die Vernetzung aller Organe und Organsysteme Grundvoraussetzung. 

Eine Behandlung aus Sicht der integralen Orthopädie wird in 6 Ebenen eingeteilt.
1. Ebene:

Regulationsstarre des vegetativen Nervensystems in Zusammenhang mit stressbedingter Überlastung der bindegewebigen, nervösen, und energetischen Grundstrukturen. Eine anhaltende Sympathikotonie führt zu einer Verschiebung in der Hypophysen-Nebennierenachse.

2. Ebene:

Verspannung des Fasziennetzes: Hieraus resultiert eine gestörte Elastizität des Bewegungsapperates und der Organe. Eine umweltbedingte und ernährungsbedingte Stressbelastung oder eine Belastung durch Bakterien, Viren, Pilzen führt zu einer Verschlackung des lokalen Faszienmilieus.

3. Ebene:

Dysbalance des muskulären Gleichgewichtes: Durch die stressbedingte Überlastung des Sonnengeflechts (Plexus Solaris) entsteht eine Dysbalance in den Hüftbeugern, Rückenstreckern und der Hüftanspreizmuskulatur. Es entsteht eine Beckenverfringung.

4. Ebene:

Störung der Gelenkfunktionen: Aus stressbedingter Anspannung der Stressorgane im Oberbauch und der lokalen Faszienanspannung resultiert im Bereich der Wirbelsäule primär eine Irritation im Bereich des Übergangs von Brust- zu Lendenmuskulatur. Meist als Blockade im Bereich des 12. Brustwirbels und der 12. Rippe. Hier setzt die Hüftmuskulatur an und bei Blockaden führt das zu ISG Blockierung und Irritation der Schambeinfuge. Die Fehlhaltung durch die Muskelanspannung in der Wirbelsäule im Zusammenhang  
mit einer Beckenverfringung führt zur Fehlhaltung in den Hüftgelenken, Kniegelenken und Fußgelenken. Der Übergang von Brust zu Lendenwirbelsäule befindet sich genau in der Nähe des Sonnengeflächtes.

5. Ebene:

Schmerz- und verspannungsbedingte emotionale, seelische und soziale Belastung: Durch Reduzierung von beruflichen, sportlichen und zwischenmenschlichen Kommunikations-, Leistungs- und Erlebnisfähigkeit können soziale Isolationen und Gemütsverstimmungen zusätzliche Stressfaktoren darstellen

6. Ebene:

Gestörter Zugang zu höheren geistigen Qualitäten wie Bewussteit, Kreativität, Spiritualität und Liebesfähigkeit: Eine Umverteilung der Gehirn-Durchblutung zu Gunsten reflektorisch arbeitenden Zentren, der stressbedingte Verbrauch von Botenstoffen (Neurotransmitter wie Dopamin), sowie schmerzbedingter Irritation des Zwischenhirns fördern depressive Verstimmtheit und erschwert damit höhere Gehirnleistung und damit verbundene Bewusstseinszustände. Der Zugang zu inneren Quellen von Freude, Kraft, Kreativität, Sexualität ist behindert.   

Durch das Lösen einer Beckenverfringung und Durchführen einer Nabel-Integrationsbehandlung lassen sich therapieresistente, orthopädische Krankheitsbilder verbessern. Funktionseinschränkungen von Rücken-Schulter-Muskulatur lassen sich reduzieren. Gelenkschmerzen, Beinlängendifferenzen, Gleichgewichtsstörungen, Tinnitus sowie Schlafstörungen können geregelt werden und körpereigene Regulationskräfte werden mobilisiert.

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