Bioidentische Hormontherapie

Die Hormone und Neurotransmitter sind maßgebliche Steuerelemente in unserem Stoffwechsel. Als Botenstoffe, Signalüberträger steuern sie unter anderem unseren Tag-Nacht Rhythmus über Melatonin, unseren Bedarf an Sexualität, Fruchtbarkeit, Schwangerschaft und Stillen über unsere weiblichen und männlichen Steroidhormone wie Östrogen und Testosteron, unsere Stimmung über Serotonin, unsere  Aufnahme von Zucker in die Zelle über Insulin, unser Sättigungsgefühl über Leptin, unsere Stoffwechselleistung über Schilddrüsenhormone und Progesteron, unsere Energie über Cortisol und Adrenalin, Ausstrahlung über Haut-Haar-Nägel mit Hilfe von Biotin, altersbedingter körperlicher Abbau über Pregnenolon, Gedächtnisleistung über 7-Keto DHEA und Vieles mehr.   

Hormonstörungen haben in den letzten Jahrzehnten weiter zugenommen. Unsere Gewebsrezeptoren für die Hormone werden immer häufiger falsch beeinflusst. Hier spielen hormonbelastete Lebensmittel, Weichmacher in Folien, Mikroplastikstoffe in den Lebensmitteln sowie Alltagsstress eine große Rolle. Durch die Beeinflussung der Gewebsrezeptoren werden unsere eigene Hormone nicht mehr ausreichend selbst produziert und es können dadurch viele chronische Erkrankungen entstehen.

Ein unerfüllter Kinderwunsch, Gelenkschmerzen, Fibromyalgie, Erschöpfungssyndrome, Konzentrationsstörungen, ADHS, Stoffwechselstörungen mit Übergewicht und Diabetes, Essstörungen, Depressionen, Angststörungen, Osteoporose, Schilddrüsenfunktionsstörungen, Menstruationsbeschwerden, Wechseljahresbeschwerden, Arteriosklerose, Herzinfarkte, Schlaganfälle sind häufig Erscheinungen einer fehlgesteuerten Chronobiologie mit Mangelerscheinungen an Hormonen und Neurotransmittern.

Durch Aufnahmestörungen von Aminosäuren, Mineralien, Spurenelementen über den Magen Darm Trakt kann es ebenfalls zu gestörter Bildung von unseren Hormonen kommen. Unsere Schleimhäute und das richtige Mikrobiom spielen da eine große Rolle. Hormone und Neurotransmitter werden in unserem Körper aus Aminosäuren, Cholesterin und Enzymen gebaut. So blicke ich in der bioidentischen Hormontherapie immer mit meinem ganzheitlichem Auge auf meinen Patient.

Nach einem Speichel- und Bluttest im Labor gleichen wir über gut bioverfügbare Hormone und Neurotransmitter vorerst die Defizite aus. Bioidentische Hormone können in unserem Körper gut abgebaut werden und haben dadurch nicht die Nebenwirkungen der synthetisch hergestellten Hormone.

Bei Regulationsstörungen in der Bildung von Realisinghormonen arbeite ich mit pflanzlichen Phytostoffen. Die Patienten fühlen sich schnell dadurch wohler und die Symptome mildern sich recht schnell ab. Nun ist genug Kraft da, um die gesamte Chronobiologie und den Stoffwechsel wieder in Regulation zu bringen. Eine bioidentische Hormontherapie umfasst den vernetzten Blick auf Steroidhormone, Nebenniere, Schilddrüse, Bauchspeicheldrüse. Weiter geht der Blick auf die Rolle der Leber mit der Bildung des Cholesterins und der Entgiftungsleistung sowie die Rolle des Darms zur Mikronährstoffversorgung.

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